APA interview mit andreas gfrerer

Das Gespräch führte Martina Sperling/APA - quelle: apa

"Als ich vor einigen Jahren die ' Blaue Gans ' in ein Arthotel umgewandelt habe, wurde das von vielen als mutig empfunden", so Gfrerer. "Ich fand das nicht, weil mir ein gewöhnlicher Hotelbetrieb zu langweilig war und ich für mich intellektuell noch etwas hereinholen wollte". Die Liebe zu Kunst und Kultur ist ihm schon in die Wiege gelegt worden. Die "Blaue Gans" liegt den Festspielhäusern gegenüber und "mein Bruder und ich sind bereits als Kinder in Karajan-Generalproben gesessen: Das prägt schon. Kultur zu konsumieren wird zur Selbstverständlichkeit".

Freiraum

Selbst fühlt sich Gfrerer, der nach dem Tourismuskolleg seine wirtschaftliche Ausbildung in Wien und den USA fortsetzte und in Italien seinem großen Kunst-Interesse nachging, nicht zum Künstler berufen.