04_artists in residence 1109

Gott zum Gruße!

Salzburg war ur schön. Wir haben in diesen wenigen Tagen die Stadt nicht in ihrer Gänse erfassen können, die Eindrücke die wir gesammelt haben verarbeiten wir in unserem Animationsfilm. Der wird gut.
Jetzt sind wir wieder in Wien und wissen die großstädtischen Qualitäten dieser Stadt zu schätzen. Das könnten wir nicht, wären wir nicht vorher in der Provinz gewesen. Aber immer noch besser als St. Pölten und Kunst.
Das berühmte Salzburger Collosseum haben wir leider verpasst, dafür war der Circus Maximus sehr beeindruckend.

Servus aus Wien

PS: Bald gibts das erste Moving Picture.














pferdeplatz














salzburg erde szene 2















zoom

03_artists in residence

YOUNG FILMMAKERS IN RESIDENCE day two

"Mit den Waffen der Kunst geschultert stellen wir uns Kitsch, Mythos und Religion in dieser schönen Stadt. Wir werden nicht klein bei geben und wenn wir uns in unsere virtuelle Welt zurückziehen, dann nur um erstarkt zurückzukehren und der Wirklichkeit ein Schnippchen zu schlagen. Denn was Realität ist bestimmen wir schon selbst."
over and out, die filmmaker
















gremlin

















jakob T1
























jakob T2
























nazgul
















weihnachtssaibling
















wenn man muss dann muss man am heldenplatz

02_artists in residence 11/2009

YOUNG FILMMAKERS IN RESIDENCE day two
"Unterm bezauberndem Nachhimmel Salzburgs schauen sich Fiona und Karl Heinz immer ähnlicher. Die Pferde haben es uns angetan. Und die Orangen sind schon etwas schrumplig. "
















die beiden sehen sich schon sehr ähnlich.

















die orange ist schon alt.



















nachthimmel über salzburg.














pferd.

















spaß!
















szenebuilding analog.
















szenebuilding.

keep on rolling
manfred 'n Jake

01_artists in residence 11/2009

"artist in residence" nennt sich die projektschiene im ARTHOTEL BLAUE GANS in salzburg. unterschiedliche künstler leben für eine woche im arthotel und erabeiten neue projekte.

in kooperation mit der film:riss festivalwoche werden die beiden hoffnungsvollen jungen künstler manfred rainer und jakob breit einen film zum thema "salzburg" machen.

die markenredaktion des ARTHOTEL BLAUE GANS begleitet dieses projekt natürlich in echtzeit. während den produktionstagen gibt es täglich ein making of, das in diesem blog zu verfolgen sein wird. der salzburg:film wird im märz 2009 im rahmen von "eat & meet" vorgestellt.
SPANNUNG:das erste making of 10 11 09 - augenblicke in salzburg

YOUNG FILMMAKERS IN RESIDENCE day one
"zwischen pferden und polizei ist immer zeit
für oper und oma."
















jakob und richter bühnenbild
















pferdeleberkäs

















polizei





















manfred 1

gästeresonanz
























Ein feedback eines Gastes, der sich bei der Organisation seiner Veranstaltung gut unterstützt fühlte:
"Unser Besuch bei Ihnen hat sich in jedem Falle gelohnt und ich gratuliere Ihnen und dem gesamten Team zum Erfolg, den Sie sich hart erarbeitet haben!"
wir freuen uns sehr, schon in der Vorbereitung ein tolles Erlebnis bereitet zu haben!

gänsehaut: sony rollins beim jazz herbst


herbst. in salzburg nicht nur die zeit des traditionellen genusses liebevoll zubereiteter gänse, sondern auch die zeit intensiver jazz-aktivität. beginnend mit "jazz & the city", dem clubfestival in den lokalen der altstadt bei freiem eintritt, und dann fortgesetzt durch die konzert-schiene des "salzburger jazz herbst".

dessen schlußkonzert wurde gestern zum highlight: der 80 jährige zweifache grammy-preisträger sony rollins mit seinem "orchestra", wie er sagte. ich wollte karten. ich hab keine bestellt. berufliche und private verpflichtungen gingen vor. gestern abend vor dem konzert wurde ich im restaurant von konzertbesuchern immer wieder angesprochen, warum ich denn nicht ins konzert gehe, "das wäre doch was für dich...".

das hat mich stutzig gemacht. sollte ich nicht doch...? ich folgte dem impuls und ließ mich richtung festspielhaus treiben, ich hab ja nicht weit. in der blauen gans war nicht so viel los, wie ich dachte, 90 minuten gute musik würden sich schon ausgehen. und dann klopfte das glück an: an der abendkasse fragte mich ein herr, ob ich eine karte möchte, er hätte eine einzelne und würde sie mir schenken. das leben meint es gut mit mir. dankbar nahm ich an.

nach einem auftritt der landeshauptfrau, die sony rollins für seine verdienste um den jazz mit dem bundesverdienstkreuz für wissenschaft und kunst auszeichnete, hatte endlich der meister die bühne. was war da zu entdecken! mensch gewordene resonanz! lebendigkeit, flexibilität, lebensfreude, lust am spiel und an der variation. es war wunderbar. der 80 jährige herr, der sichtliche probleme beim gehen hatte, entwickelt eine ungeheure energie, sobald er mit seinem saxofon verschmilzt. mit seinem instrument führt er sich und seine musiker in neue klangwelten. und wie feinfühlig und weise er das macht! er stupst seine musiker an, ermuntert sie, schlägt eine richtung vor, spiegelt deren einfälle, setzt einen kommentar drauf, wartet auf die reaktion, die er wieder umfärbt. und das alles mit einem unermüdlich treibenden rhythmus seines wunderbaren drummers, unterstützt und gefärbt durch die bongos und percussions und durch einen sensiblen bass. e-gitarre und trombone erzeugten lyrische momente. und mitten in diesem spiel ist ein saxofon-kobold, dessen spielfreude sich gleichermaßen auf musiker und publikum übertrug.

ich war überrascht, wie schnell 90 minuten vergehen können. und wie das salzburger publikum toben kann. eine sternstunde des jazz in salzburg.

andreas gfrerer

Rezept für Heidis Ganslravioli


Unsere Küchenchefin Heidi Neuländtner hat ein sensationell gutes Rezept für das Punsch-Kochbuch unseres Nachbarn Michael Sporer entwickelt, das Ende November auf den Markt kommen wird. Der Beitrag der Blauen Gans sind - passenderweise - Ravioli von der Mühlviertler Hausgans. Sie verwendet dafür die Fleischstücke, die beim Tranchieren an der Gänsekarkasse hängen bleiben. Oder - wie hier angegeben - Gänsekeulen, die sie dafür extra brät.


Ravioli von der Mühlviertler Hausgans mit Blattspinat & Sporer Punsch

4 Gänsekeulen mit Knochen
1 Speckschwarte
200 g Karotten
200 g Knollensellerie
200 g Schalotten
100 g Petersilwurzel
½ lt Rotwein
1 EL Tomatenmark
100 g Gänseschmalz oder Schweineschmalz
100 g Mortadella
100 g Grünspeck oder Lardo
50 g frische Gänse- oder Entenleber
3 EL Weissbrotbrösel
2 Eidotter
6 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
frischer Majoran
Salz, Pfeffer, Muskat
½ lt Hühnerfond
1/8 lt Sporer Orangenpunsch
4 EL Parmesan
300 g junge Spinatblätter

Nudelteig:


5 Eier
500 g griffiges Mehl
Salz

Nudelteig zubereiten
: Mehl zu einem Haufen türmen, in der Mitte eine kleine Mulde machen, die Eier in die Mulde geben, etwas Salz dazu und solange kneten, bis eine homogene, geschmeidige Masse entsteht. In Klarsichtfolie einschlagen und an einem kühlen Ort mind. 2 Stunden rasten lassen.

Fülle zubereiten: Die Gänsekeulen mit Salz und Pfeffer würzen, im Gänseschmalz beidseitig anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Klein geschnittenes Wurzelgemüse und die Speckschwarte in die Pfanne geben und rösten. Das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls rösten. Mit einem Schuß Sporer-Punsch und dem Rotwein ablöschen, mit Hühnerfond aufgiessen.

Gänsekeulen mit der Sauce in einen Bräter geben, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter dazugeben und langsam ca. 1,5 Stunden bei 160 Grad schmoren. Das Fleisch sollte butterweich sein und sich leicht vom Knochen lösen. Die Keulen aus der Sauce nehmen und die Haut entfernen. Die Sauce weiter köcheln lassen.

Das Fleisch gemeinsam mit der rohen Gänseleber, der Mortadella und dem Grünspeck cuttern oder mit dem Wiegemesser fein faschieren. Frischen Majoran, Weissbrotbrösel und 2 EL Parmesan dazugeben. Diese Farce mit einigen Tropfen Orangenpunsch sowie Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Ravioli machen: den Nudelteig dünn ausrollen und mit einem Teigrädchen oder einer Ravioliform kleine Quadrate von ca. 5 cm Seitenlänge. ausschneiden. Die Hälfte der Quadrate mit einem haselnußgrossen Stück der Fülle belegen und die Ränder mit Wasser bepinseln. Mit der anderen Teighälfte belegen und festdrücken. Auf eine bemehlte Unterlage legen und rasten lassen.

Sauce zubereiten: Die einreduzierte Sauce durch ein Spitzsieb passieren und mit kalter Butter (und ev. etwas Kalbsfonds) binden.

Spinat zubereiten: 1 EL kleingeschnittene Schalotten in Butter anschwitzen, junge Spinatblätter dazugeben und kurz durchschwenken. Der Spinat sollte seine Konsistenz nicht ganz verlieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Ravioli kochen: Ausreichend Wasser zum Kochen bringen, salzen. Die Ravioli für ca 1,5 Minuten in wallendem Wasser kochen. Abtropfen lassen und in etwas brauner Butter schwenken.

Anrichten: In einem tiefen Teller mit dem Blattspinat ein Nest machen. Die Ravioli drauflegen. Mit der heißen Sauce überziehen. Mit einer Spritzflasche oder einer Pipette Sporer Orangenpunsch tropfenweise in die Sauce träufeln (parfümieren).


Man kann die Ravioli mit gebratener Gänseleber oder einem Stück gebratener Stopfleber aufwerten. Geriebenen Parmesan dazureichen!

Gutes Gelingen!
gänsehaut im arthotel