Theobroma Cacao l.

Von der Speise der Götter der Azteken zu Jedermanns Liebling



Aus den Nachrufen zum Tod der Künstlerin Louise Bourgeois erfahren wir, dass sie sich hauptsächlich von Schokolade ernährte und die Gäste ihrer Sonntags-Salons im weißen Spitzennachthemd oder silbernen Blusen empfing. Wenn das nicht Lebenskunst ist. Diesen „süßen Seiten des Lebens“ kann sich Jedermann und –frau seit Ende März nun auch in Salzburg im ZOTTER Schoko-Laden, im Haus der Blauen Gans, hingeben. Das gesamte Sortiment des kreativsten Chocolatiers Österreichs ist hier in interaktiven Regalen erhältlich, exklusiv auch die Edition „Jedermanns Liebling“, welche dunkle Bergmilchschokolade, handgeschöpft und bio, mit Pistazien und Marzipan verbindet.

Damit ist ein Beitrag für Gesundheit und Wohlbefinden garantiert, denn Schokolade, oder besser gesagt das im Kakao enthaltene Theobromin, das chemisch dem Koffein ähnlich ist, wirkt auf den Organismus anregend und stimmungsaufhellend. Wohl auch ein Grund, warum Schokolade bis ins 19. Jahrhundert als stärkendes Arzneimittel und Aphrodisiakum in Apotheken verkauft wurde.

Zu dieser Zeit erfolgte auch die Trennung der Handelsformen, die zuvor technisch nicht möglich gewesen war, in Kakaopulver für Getränke und Tafelschokolade für den direkten Verzehr. Heute erfreut sich der Genuss von Trinkschokolade, die Kenner wissend vom „Kakao“ unterscheiden, wieder großer Beliebtheit, wie einst zur Zeit der Azteken, deren Xocolatl zu Ehren des Kakaogottes Ek Chuah aus einer Mischung aus Wasser, vermahlenen Kakaobohnen, Vanille und Cayennepfeffer zubereitet wurde. Bei Zotter findet man über 180 Schokoladenkreationen; genug Auswahl also, um den österreichischen Jahreskonsum von knapp acht Kilo (2008) pro Person zu decken und so alt zu werden wie Louise Bourgeois.

Bild: Martin Müller / pixelio.de; Text: KB

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