Der 8. Dezember

Mariensäule am Domplatz
Das römisch-katholische Glaubensdogma besagt, dass Maria als Gottesmutter vom ersten Augenblick ihres Lebens, im Moment, da sie von ihrer eigenen Mutter Anna empfangen wurde, vor jeglichem Makel der Erbsünde bewahrt bleiben sollte. Die Kraft dieser Glaubensaussage war so stark, dass die Studenten der Universität Salzburg bei ihrer Immatrikulation auf die Unbefleckte Empfängnis schwören mussten. So auch Leopold Mozart, der sich am 7. Dezember 1737 als Logiker zum Studium der Philosophie anmeldete und nach dem ersten Studienjahr als einer von 54 Jahrgangsbesten den Titel „Baccalaureus“ verliehen bekam. Der Tag nach seiner Einschreibung war schon damals nicht nur kirchlicher, sondern auch ein gesetzlicher Feiertag. Seit 15 Jahren darf Aufgrund der Änderungen der Ladenschlusszeiten in Österreich in der Vorweihnachtszeit auch der Marienfeiertag mit Einkäufen gefüllt werden. Für viele eine Möglichkeit, sich auf Weihnachten einzustimmen. Und ja, auch einkaufen gehört dazu. Und Kaffee trinken, und essen gehen.


Foto: Mariensäule am Domplatz, 1776 von Wolfgang Hagenauer und Johann Baptist Hagenauer errichtet. Quelle: www.salzburg.com

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