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Stermann + Grissemann bei Willkommen Österreich

Stermann + Grissemann haben in Salzburg ihr neues Programm, „Stermann“, geprobt. GÄNSEHAUT traf sie in ihrem Hotel zum Frühstück.

GÄNSEHAUT: Guten Morgen. Sie sind wegen Ihrem neuen Programm (zu Stermann), Ihrem neuen Programm (zu Grissemann), oder Ihrem neuen Programm derzeit in Salzburg. 
Stermann: Mein neues Programm. Und er spielt mit. (Pause) Nein, es ist unser neues Programm.

GÄNSEHAUT: Wie kann man sich die Proben dazu vorstellen?
Grissemannn
: Ganz banal.

GÄNSEHAUT: Ist das so wie beim Theater? Wo man zu den Proben geht und Text lernt?
Stermann: Genau.

GÄNSEHAUT: Und wer schaut drauf?

„So geht’s bei uns zua“

Rupertikirtag Salzburg, © Wild & Team

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das 35. Domkirchweihfestes zu Rupert in der Altstadt Salzburg eröffnet
.

Das Angelusläuten der Domglocken und der traditionelle Bieranstich gaben das Zeichen zur Eröffnung, ähnlich wie beim Münchner Oktoberfest, wo seit 1950 der Oberbürgermeister mit "O'zapft is'!" das größte Volksfest der Welt in Gang bringt. Im Gegensatz zu den bayrischen Superlativen von „Hey Baby“ und Ballermann stehen in Salzburg Tradition und Brauchtum im Mittelpunkt, und das nicht auf einer Wiese in der Vorstadt, sondern mitten im historischen Zentrum.

Das Fest zu Ehren des Heiligen Rupert wird erstmals 1331 genannt und erinnert an die Überführung der Gebeine des hl. Rupert, dem Gründer der Stadt Salzburg und ersten Abt von St. Peter, von gleichnamigen Stift in den Dom.

Alte Fahrgeschäfte, Brauchtum, gesungen und getanzt, und Handwerk haben auf dem Rupertikirtag ihren Platz, ebenso die heimische Braukunst und prächtige Trachten. So geht es da zu!

Programm Rupertikirtag 2011
Text: KB / Bild: wild & team / markenredaktion blaue gans salzburg

„Kunst ist dort, wo die Vergangenheit auf die Gegenwart und Zukunft trifft, verschmilzt, und somit der Realität die Schwere nimmt.“

So die Philosophie von Dietmar Nowodworski. Der Künstler, geschäftlich auf Kurzbesuch in Salzburg, ist auf seiner Suche nach einer geeigneten Unterkunft zufällig auf das arthotel Blaue Gans gestoßen und überglücklich darüber. „Ich hatte vom ersten Moment an ein Wohlfühl-Gefühl.

Ich bin viel unterwegs, da ist so etwas sehr wichtig. Willkommen zu werden“. Außerdem habe ihn die liebevolle Individualität des Hauses nicht nur als Gast sondern auch als Künstler begeistert. Seine Objekte und Installationen setzen sich aus Funden seiner Reisen zusammen, denen er neues Leben in neuem Kontext gibt. Aus Salzburg nimmt er vorerst die Erinnerung an einen wunderbaren Ort des Ankommens mit, an dem er bald wieder einkehren will.

Text: KB / Bild:  markenredaktion blaue gans salzburg

Genie und Alltag

© Bruno Hoffmann
Was mit der Kakophonie des Musicircus von John Cage beim Fest zur Festspieleröffnung begann ist der plötzlichen Melancholie des Herbstes und verstreuter Reisender gewichen.

Dazwischen sechs Wochen furioses Wetter und wunderbare Kunst. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte die diesjährigen Salzburger Festspiele ein „Beziehungswunder“, in welchem die Neugierde über die Gewohnheit siegte, Widerspruch und Anregung zugleich möglich wurden und tatsächlich, wie im Jahresmotto angekündigt, Aug‘ und Ohr zu sehen und zu hören bekamen. Die Einzigartigkeit dieser Festspiele, die mit über 95% Auslastung 2011 eine rekordverdächtige Saison abschließen, liegt naturgemäß an einem gleichsam klugen und glamourösen Programm.

Wer sich darauf einlässt, gelangt von der Oberfläche des Dauerpartyservice in der Hofstallgasse in die tiefen der eigenen Seele, von der Musik aus Oper und Konzert berührt oder von den Wahrheiten des Schauspiels bewegt. Von einem Tag auf den nächsten wird die Stadt als Bühne von ihren sommerlichen Akteuren allerarten verlassen und nur mehr die Hufe der Fiakerpferde beschallen den Festspielbezirk.

Oder die einen oder anderen Rollkoffer der Herbstgäste, die gar nicht wissen, dass sie Wochen zuvor Mitwirkende eines Kunstprojektes gewesen wären. (Anm.: beim "Musicircus" trat u.a. das "Rollkoffer-Ensemble" auf.)

Text: KB / Bild:   bruno hofmann  / markenredaktion blaue gans salzburg

Wenn Reisen bildet

Blumenmarkt Amsterdam, © KB

Wer auf Mozarts Spuren reist, kann ganz Europa erkunden.


Das Wunderkind aus Salzburg verbrachte in seinen 35 Lebensjahren etwa drei davon unterwegs mit Kutsche oder Schiff. Zählt man die zum Teil mehrjährigen Aufenthalte zusammen, so verbrachte er an die zehn Jahre im Ausland, die Hälfte davon zwischen seinem 6. und seinem 20. Lebensjahr. Die prägende Zeit der Kindheit und Jugend also, die Leopold Mozart dazu nutzen wollte, um mit seinen begabten Kindern an den europäischen Fürstenhöfen Geld zu verdienen und Sohn Wolfgang ebendort auch ein regelmäßiges Einkommen zu sichern. Eine fürstliche Einladung führte die Familie Mozart im Winter 1765-1766 in die Niederlande.

Anfang März spielte Wolfgang erstmals das Gallimathias Musicum (KV. 32) als Tafelmusik bei den Feierlichkeiten zur Volljährigkeit von Wilhelm dem V. von Oranien. Das Stück, das er in den Wochen zuvor während seines Aufenthalts in Amsterdam für das Ereignis komponiert hatte, ist eine Suite aus verschiedenen Liedern und Tänzen, darunter das seit dem 16. Jahrhundert bekannte Wilhelmus-Lied ("Wilhelmus van Nassouwe", seit 1932 auch offizielle Nationalhymne der Niederlande), ein Klaviermenuett aus Nannerls Notenbuch von 1759 und ein Motiv aus Leopold Mozarts „Bauernhochzeit“.

Bis auf die musikalische Ehrerbietung an den Gastgeber waren diese Zitate dem holländischen Publikum wohl unbekannt, doch es war verzaubert vom exotischen Charme der Hörner und der melodiösen Leichtigkeit der Komposition. Eine seltene Darbietung davon hat das Ensemble Ars Antiqua Austria in der Kirche von St. Florian aufgenommen.

Das ist übrigens auch die Formation, die beim „Jedermann“ am Domplatz für die barocke Festmusik sorgt. Womit die Reise wieder nach Salzburg zurück führt.

Text: & Bild KB / markenredaktion blaue gans salzburg

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gänsehaut im arthotel