She sure is alive with the sound of music

Portrait Hellepart: Peter Kubelka www.kubelka.at

Kim Duddy
is the choreographer of “The Sound of Music” production at the Landestheater in Salzburg. Over Butterschnitzel and Stiegl beer at the arthotel Blaue Gans, where she stayed for three weeks while rehearsing, she talks about her work and life in Austria.

GÄNSEHAUT: It is the first time “The Sound of Music” will be shown in Salzburg. Is it special for you to be part of this production?

Kim Duddy: Yes. First of all, the first show I ever did as a little person, when I was seven, my allererste show, was “The Sound of Music”, so I have a lot of history with this, you know, and I also did the first time it was ever done in Austria, ever, at the Schauspielhaus in Vienna, which was a much different production, it was much wackier, but we also had some of the Von Trapp kids come, it ran for six months, it was a huge hit, so I’m not unfamiliar with it in Austria. Here, in Salzburg, we’re doing more like a traditional version of what that would be in a kind of Broadway sense. The first set we had was going completely into the Kitsch, you know, and then we had a long discussion, and we took out a lot. So it’s simple and not trying to be bombastic. Kind of stark realism, like the Villa looks like the Villa. What we’ve done is also not shied away from the politics of the show. So that’s gonna be interesting to see how people react to that, it’s not candy coated in any way. I know the movie is considered to be so kitschig. It’s funny, I hadn’t seen it since the movie came out…

GÄNSEHAUT: Really?
No, I didn’t.

GÄNSEHAUT: You don’t have this tradition of…
No!

GÄNSEHAUT: …viewing “The Sound of Music” at Christmas…
No!

GÄNSEHAUT: … we are told all Americans do?
No. I know many Americans that do. I have been in Austria for twenty-three years, you know, so, no.

GÄNSEHAUT: Did you come to Austria for “The Sound of Music”?
No, I came to Austria doing “Cats” at the Theater an der Wien.

GÄNSEHAUT: I saw it. 1985, 1986?
Yeah. I came 1986.

Tralalalalei oh oh… Lieder des Lebens

© Natasa Mirkovic

Mit ihrem neuen Duo-Projekt rufen die bosnische Sängerin Nataša Mirković und der serbische Bassist Nenad Vasilić Erinnerungen an die jugoslawische Rock- und Popmusik der 70er und 80er Jahre wach: wunderschöne Liebeslieder, politische Songs und absolute Pop-Hits.

„Wir spielen Lieder vom Leben“, sagt Nataša Mirković nach den ersten zwei-drei Nummern ihres neuen Programms, das bei Jazz & The City in der Caverne vom arthotel Blaue Gans erstmals zur Aufführung kommt. „Von der Liebe, etwas weniger Liebe, mehr Liebe, auch etwas Politik“. Die Landsmänner im Publikum klatschen zu den ersten Textzeilen, die Frauen bewegen die Lippen dazu.

„Ich kenne alle Lieder“, freut sich Mila über die Lieblingssongs von Soul*Motion, die aus der Zeit stammen, als Sarajevo das künstlerische Zentrum des Landes war. Aleksandra, die in Salzburg ein Übersetzungsbüro betreibt, ist selig: „Das war unsere Jugend!“. Eine schöne Zeit, an die sich Nataša Mirković sehr gerne erinnert, wie sie nach dem Konzert erzählt. „Es war wirklich ein Zauberland, würde ich jetzt einmal echt sagen. Wo so viele Wünsche, Träume wahr werden konnten. Es war Musik an jedem Eck, es waren viele Dinge einfach, leicht und möglich. Es war wirklich schön.“

Die Wehmut, die hier mitschwingen könnte, hat sich in einen kostbaren Schatz gewandelt, den das Duo bei seinem Auftritt bereitwillig teilt. Dennoch hebt sich der Abend über jegliche Nostalgie oder Sentimentalität ab, auch denen, die kein Wort verstehen, glitzern die Augen und wippen die Füße. Die klassisch ausgebildete Sängerin vermag ein ganzes Orchester in ihrer Stimme zu konzentrieren.

„Das war schlicht und einfach Nenad seine Idee. Genau. Wir sind zur Probe gekommen, wir zwei wollten etwas spielen und probieren und so, und dann haben wir halt angefangen zu spielen und dann konnten wir nicht mehr aufhören“. Gute Aussichten also, auch in Zukunft von diesen zwei außergewöhnlichen, bewegten Seelen zu hören.

Text: KB / Bild:  markenredaktion blaue gans salzburg

Nimm zwei

Georg Breinschmied im arthotel blaue gans

Jazz&The City
und The Art of Duo im arthotel


Kohle-, Gemüse – und Weinlager, auch Luftschutzkeller, und der erste Jazz Club der Stadt: Die Caverne des arthotel Blaue Gans ist ein Ort der Emotionen. Internationale Stars wie Monty Alexander und Ella Fitzgerald spielten hier Hausmusik der besonderen Art.

Die großen Namen des österreichischen Jazz waren in den 70er und 80er Jahren Stammgäste des Gewölbes vom damaligen Mexikano-Keller. Diese Jahrzehnte leben nun mit Natasa Mirkovic-De Ro und Nenad Vasilic wieder auf. Ihr Duo „Soul Motion“ schöpft aus den Kindheitserinnerungen aus dem Zauberland Jugoslawien und findet eine neue Heimat im alten Gemäuer. Auch das Duo von Georg Breinschmid und Klaus Dickbauer jazzt über Genres und Generationen hinweg.

Der dritte Abend vom Festival Jazz & The City in der Caverne bespielt schließlich mit EAT & LISTEN alle Sinne, und das Duo von Harri Stojka und Claudius Jelinek lässt auf seinen Gitarren allen Emotionen ihren Lauf. Weil es so schön ist, gibt es jedes Konzert zwei Mal zu hören.

> jazz & The City 2011

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gänsehaut im arthotel