Reizende Reze


Ab 30. März ist es soweit: Iris Niederreiter, Melanie Hartl und Dietmar König können endlich die neuen Gäste im neuen Jahr im neuen Haus empfangen!

Nach vielen Wochen Baustelle, an denen die Rezeption des arthotel Blaue Gans selbstverständlich erreichbar geblieben ist, können die drei vom Front Desk nun hinter ihrem Schreibtisch hervortreten und die neuen Zimmer vergeben. Der Zimmerplan steht natürlich schon längst fest, aber manchmal wird doch noch bis zum letzten Augenblick daran gefeilt und die bunten Kästchen am Bildschirm wie beim Tetris-Spiel kunstvoll verschachtelt. „Das mag ich am liebsten“, verrät Iris, „wenn man den Zimmerplan so gestalten kann, dass man jedem Gast geben kann, was er möchte, und zugleich das Haus voll hat“.

Zuvor wird es noch einige Rundgänge geben, um sich die geänderte Nummern und die Besonderheiten der Räume einzuprägen. Haben die Rezeptionisten eigentlich Lieblingszimmer? Melanie noch nicht, das wird sich jetzt aber sicher ändern. Iris findet „333“ ganz schön, das ist eine lustige Nummer, die allerdings umbenannt wird, Dietmar mag die „443“ mit den Dachschrägen und Holzbalken. Toller Tipp: von der Dusche aus aufs Festspielhaus schauen…“Manchen Gästen muss man eben mehrere Zimmer zeigen, um das Richtige herauszufinden“ schildert Melanie die besondere Kunst der Zuteilung.

Doch nicht nur die wunderbaren Zimmer sorgen dafür, dass sich die Gäste 100%ig wohlfühlen, sondern die verblüffenden Kleinigkeiten, die sich das Team am Empfang immer wieder merkt und einfallen lässt: Anzahl der Kleiderbügel, die manche Gäste für ihre Festspielgarderobe benötigen, Name des Hundes, Familienjubiläen, Lieblingsblumen… sind nur einige davon. „Wir sind ein Hotel, wir haben Zimmer, bei uns kann man schlafen. Das können andere auch. Den Unterschied machen die persönliche Betreuung und die Nähe zum Gast. Und das macht Freude!“ beschreibt Dietmar seine Berufsphilosophie als Concierge. Mit seinen goldenen Schlüsseln am Revers ist es ihm ein besonderes Anliegen, Salzburg abseits vom Massentourismus zu erklären und zu empfehlen, auch wenn dabei die Besichtigungspläne von manchen Besuchern schon über den Haufen geworfen wurden.

„Cool ist, wenn man Dinge, die unmöglich aussehen, dann doch möglich machen kann. Und es gibt nichts, was es nicht gibt“ stellt Herr König nach über fünf Jahren bei der Blauen Gans fröhlich fest. Sein Einstellungsgespräch wurde damals auch schon auf einer Baustelle geführt.

Text: KB /  Karin Buchauer  / Bild: © Lukas Belhadj  /   markenredaktion blaue gans salzburg