Die Betörung der Sinne


"Die fünf Sinne" vom Salzburger Maler Hans Makart
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Die im allgemeinen Sprachgebrauch übliche Unterscheidung der fünf Sinne, die bereits von Aristoteles beschrieben wurden, entspricht der Wahrnehmung der Umwelt mittels der fünf unmittelbaren Sinnesorgane des Menschen: mit den Augen sehen, mit den Ohren hören, mit der Nase reichen, mit der Zunge schmecken und mit der Haut tasten.

Die Festlichkeiten der Antike konnten alle diese Bedürfnisse mühelos befriedigen, heutzutage werden der Tast- und Riechsinn zumindest beim Essen arg vernachlässigt. Weniger Besteck, mehr Gefühl!

Das Kulinarik-Festival eat&meet hat diesen Mangel erkannt und bietet Nahrungsergänzung: Es werden nicht nur Augen und Ohren und selbstverständlich der Gaumen erfreut, und wer mit den Fingern schnabuliert, hat seinen Tastsinn auch in der Hand, sondern es wird olfaktorisch eine weitere Dimension eröffnet. Die Speisenfolge im Weinarchiv des kunstGASThauses wird um passende Düfte ergänzt. Yogesh Kumar, Maßparfumeur mit indischen Wurzeln, weiß um die Wirkung der Essenzen, die er einsetzt. Es können sich neue Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst und des Wohlbefindens im Alltag auftun. 

Weil bei jungen Menschen der Geruchssinn noch ganz urtümlich und stark ausgeprägt ist, möchte Yogesh auch bei ihnen ansetzen, wenn es um die Entdeckung von Düften geht. Das mobile Duftlabor soll dazu anregen, mit dem elementarsten unserer Sinne, der direkt mit den Gehirnbereichen der Erinnerungen verbunden ist, zu experimentieren, dem eigenen Riecher zu folgen. Und am Schluss kreiert jeder sein eigenes Parfum.

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artHOTEL BLAUE GANS
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 Text: KB /  Karin Buchauer  / Bild: © Wikipedia Commons /  markenredaktion blaue gans salzburg