"Ich hoffe nicht daß es nöthig ist zu sagen, daß mir an Salzburg sehr wenig…

Irene Andessner: Eine unserer Suiten stand Andessner im Mozartjahr 2006 für das Verwandlungsprojekt »i.a. Mozart(?)« zur Verfügung.

… und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides sch – und meine Lebetag mir nicht in Kopf kommen lasse, extra eine Reise hinzumachen, wenn nicht Sie und meine Schwester daselbst wären." W.A. Mozart, Brief an den Vater, Wien, 12. Juli 1783

So schrieb der Komponist, als gebürtiger Salzburger zu Lebzeiten noch nicht von seiner Heimatstadt derart vereinnahmt war, wie es heute der Fall ist und der sogenannten Mozartstadt justament jede Menge Menschen beschert, deren Reise sie extra hierherführt.

Im Jahr 1898 waren es erstmals mehr als 100 000 Besucher, die man in der Stadt Salzburg registrierte, 120 Jahre später sind es allein im Monat Dezember doppelt so viele! Die nicht nur der Musik wegen kommen. Die einzigartige Mischung aus Natur, Architektur, Brauchtum, Kunst und Kulinarik, Vergangenheit und Gegenwart lässt keine Wünsche offen.

Unter dem diesjährigen Motto des Internationalen Museumstages „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten“ laden die Salzburger Museen in Stadt und Land am zweiten Sonntag im Mai Gäste und Einheimische sowie Familien – es ist ja auch Muttertag!- zu einem Besuch bei freiem Eintritt ein. Im Rahmen der „Woche der Salzburger Museen“ kann man schon davor jeden Tag eine andere Institution erkunden, Sonderausstellungen besuchen oder wieder einmal ins Lieblingsmuseum gehen.

Salzburg hat Mozart und Moderne und alles andere anzubieten. Im ältesten Gasthaus und dem ersten artHOTEL der Stadt, in der Blauen Gans, lässt sich alldem vortrefflich und ganz ungekünstelt  nachspüren. Nur wenige Häuser von Mozarts Geburtshaus entfernt sind die historischen Mauern dieser traditionsreichen Herberge behutsam mit modernem Design und zeitgenössischer Kunst kombiniert worden.

Sowohl im Gastgarten, in der Bar wie im gemütlichen Restaurant kann man zudem richtig gut und ziemlich salzburgerisch essen. Ganz im poetischen Sinne Mozarts heißt es an den Gewölbewänden dort: „Der Humor in der Gans bei fröhlichem Suff , er reibet die Mühsal des Lebens bald uff!“
Text: KB /  Karin Buchauer  / Bild:  markenredaktion blaue gans salzburg